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Sommerauktion 2022

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Los: 2778

Mareellis, Otto( attrib.)

Startpreis 3.000 EUR

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2.000 EUR

wohl Otto Marcelis, um 1619/20 in Nijmegen - 1678 in Amsterdam, war ein holländischer Maler von Stillleben, Marcelis oder Marseus van Schrieck, er änderte seinen Namen in Italien in Marseo und dann in Marseus, er stammte aus Schrieck, wo er um 1613 geboren wurde, über die Herkunft und Ausbildung von Marseus van Schrieck ist nur wenig bekannt, vermutlich reiste er nach der niederländischen Tradition erst nach Frankreich und dann 1648, in Begleitung des Malers Mattheus Withoos nach Italien, wo er für den Großherzog der Toskana Ferdinand II. de Medici (vermutlich eher Cosimo III. de Medici, welcher nachweislich Bilder von Van Schrieck erwarb und besaß) tätig war, dort begegnete er Willem van Aelst, mit dem er bereits zuvor in Paris, am Hofe Anna von Österreichs, der Gattin von Ludwig dem XIII. gearbeitet hatte (zwischen 1643 und 1648), ab spätestens 1652 war er in Rom tätig und Mitglied der niederländischen Malergilde „Schildersbent“, hier wurde er unter dem Namen Snuffelaer geführt, da er eine besondere Vorliebe für farbenprächtige Insekten und Reptilien hatte, die er in Terrarien hielt und gern auf seinen Werken verewigte, die Suche nach diesem Getier gab ihm diesen Beinamen, nachweislich spätestens 1663 ließ er sich in Amsterdam nieder, auch finden Englandaufenthalte kurze Erwähnungen in der Literatur von Houbraken, welche nur vor der Zeit 1649 (also vor dem Tod Karls I.) stattgefunden haben können, anfangs malte er vor allem üppige Blumenbouquets, später wandte er sich ab den 1660er Jahren vor allem Darstellungen aus der Kleintierwelt zu, erst diese späten Arbeiten verhalfen ihm zu Ruhm und nachhaltiger Anerkennung, er gilt als Hauptvertreter des von ihm entwickelten Waldboden- oder Sumpfstilleben ( sogen. Sottobosco), "Fischotter", Öl/Lwd./auf Holz aufgezogen, Mi. un. auf Messingschild bez.: "Otto Mareellis, 1614-1673", die dargestellten Tiere (Fischotter u. Fische), allgemeine Vegetation und großblättrigen Pflanzen sind naturgetreu geschildert, wobei auch der Sinn des Malers für Farben u. die gute Ausführung der dargestellten Natur auffallen, doubliert, z. T. retuschiert, Ra., ca. 46x54cm, Lit.: Wessely, Joseph Eduard, "Schrieck, Otto Marcelis van" in: Allgemeine Deutsche Biographie 32 (1891), S. 498, Internet

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