1859 Zittau - 1928 Ulm, "Interieur - Stillleben", Öl /Leinwand, Stillleben in einem reich ausgestatteten Innenraum mit leuchtender Blumentapete, zwei Porträts an den Wänden und ein mit einem Pendant Vasen, Schale und Besteck bestückten Tisch, links oben signiert, minimaler Farbverlust, ca, 53x39cm.
Künstlerinformation: war ein deutscher Maler und Graphiker. Sein Stil lag zwischen Realismus und Impressionismus. Er gehört zu den bedeutendsten deutschen Vertretern des Pointillismus.
Ab 1877 absolvierte er ein Studium der Malerei an der Akademie der Bildenden Künste München. 1879 erfolgte ein Studienabbruch und die Studienreise zusammen mit dem mit ihm befreundeten Fritz von Uhde nach Paris, wo er Schüler des realistischen Malers Mihály von Munkácsy wurde und dort bis 1887 blieb (während der Sommer in Knokke, Belgien). Anschließend hielt Stremel sich in München (1887–1889), Dachau, Eppan (Südtirol), Dresden (1896–1899), Hyères (Südfrankreich) und Venedig auf. Zwischen 1907 und 1918 war er wieder in München bzw. in Pasing, wo er zeitweise unweit seines Freundes Otto Julius Bierbaum wohnte.[ In der Folge lebte er bis zu seinem Tod 1928 in Ulm.
1890 erfolgte eine erste Ausstellung in München sowie weitere zahlreiche Ausstellungen in anderen Städten. Er malte in der Frühzeit, beeinflusst von Fritz von Uhde in dessen heller, impressionistischer Manier (Interieurs), wandte sich jedoch ab 1896 infolge der Bekanntschaft mit Camille Pissarro ebenso wie bereits vorher sein Freund Paul Baum dem Pointillismus zu.
Max Arthur Stremel war Mitglied der Münchener Secession, im Deutschen Künstlerbund, an dessen Ausstellungen er sich ab 1904 beteiligte und in der Berliner Secession, an deren Ausstellungen er ab 1907 teilnahm. Er blieb auch nach der Gründung der Freien Secession weiterhin in der Berliner Secession. In Ulm wurde er bald nach deren Gründung Mitglied der Künstlergilde Ulm.
Literatur: Internet
Kategorie: Gemälde