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Winterauktion 2026

DE-90411 Nürnberg, Kalchreuther Straße 125  

Versteigerung am Donnerstag, 15. Januar 2026 ab 13:00  | Auktion läuft

Aktuell | Präsenzauktion
Los: 985

Calabria, Ennio

Startpreis 850 EUR

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Tripolis, 1937 - 2024, "Tre Donne", Öl/Leinwand, rechts unten signiert, datiert (19)65, rückseitig betitelt und datiert, im Passepartout, ca. 98x68,5cm, Rahmen hinter Glas, bestoßen, ca. 115,5x84cm.
Künstlerinformation: Calabria ist ein italienischer Maler und Illustrator. 1964 nahm er an der Internationalen Kunstausstellung der Biennale von Venedig teil. Seine erste Anthologie fand 1985 in Mailand an der Rotonda della Besana statt. Eine zweite Ausstellung fand 1987 in Rom im Castel Sant'Angelo statt . Exakt sechzig Jahre nach seiner ersten Einzelausstellung (Galleria La Feluca, Rom, November 1958) und gut dreißig Jahre nach seiner letzten großen Retrospektive in Rom (Museum der Engelsburg, 1987) wurde Ennio Calabria 2018 mit einer weiteren bedeutenden Retrospektive geehrt. Diese war ein dringender Wunsch von Prof. Emmanuele FM Emanuele und wurde im Palazzo Cipolla präsentiert. Die von der Fondazione Terzo Pilastro – Internazionale geförderte und von Poema in Zusammenarbeit mit dem Staatsarchiv Kalabrien und mit technischer Unterstützung von Civita Mostre konzipierte Ausstellung wurde von Gabriele Simongini kuratiert.
Rund achtzig Werke, darunter Gemälde (einige davon eigens für diese Ausstellung im Jahr 2018 entstanden) und Pastelle, dokumentieren den gesamten Schaffensprozess dieses bedeutenden italienischen und europäischen Künstlers visionärer und existenzieller Darstellung. Seit 1958 schafft der römische Künstler Werke, die von einer komplexen und unruhigen künstlerischen Vitalität und einer Vorstellungskraft geprägt sind, die mit einer klaren philosophischen und anthropologischen Betrachtungeinhergeht. Überraschend und erfinderisch in seiner letzten Schaffensperiode, gelingt es Calabria mit seinen Gemälden, den Wandel der heutigen Gesellschaft und unsere eigene Entwicklung abzubilden und beinahe prophetisch seine möglichen zukünftigen Metamorphosen zu schildern. Für ihn ist Malerei in erster Linie ein Zeugnis, ein metamorpher und vielschichtiger Bestandteil des Lebens, in den der Künstler sein ganzes Wesen, aus tiefstem Inneren, einfließen lässt.
Ennio Calabria ist daran interessiert, die Symptome und Ursachen des Rückschritts und die Vorherrschaft eines kollektiven Instinkts zu erfassen, der zur Aggressivität tendiert und im Gegensatz zu einem immer hektischeren technologischen Fortschritt zu stehen scheint. Er glaubt, dass seine Gemälde heute „als etwas präsentiert werden müssen, das man fühlt, nicht als etwas, das man versteht“.
Literatur: Internet

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