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Herbstauktion 2022

DE-90411 Nürnberg, Kalchreuther Straße 125  

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Nachverkauf | Präsenzauktion

1329

Los: 1329

Chaissac, Gaston

Startpreis 3.000 EUR

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Avallon 1910 - 1964 La Roche-sur-Yon, Gaston Chaissac war ein französischer Maler, Zeichner und Schriftsteller, Jean Dubuffet ordnete ihn anfangs der Art Brut zu, revidierte diese Zuordnung aber wieder, Chaissac war Autodidakt, bei seinen ersten künstlerischen Versuchen wurde er von Otto Freundlich unterstützt, den er 1937 in Paris kennenlernte, in den folgenden Jahren entwickelte Chaissac seine markante künstlerische Handschrift, als Ausgangspunkt diente ihm zumeist die menschliche Figur, die er - stark stilisiert - in einer flächenhaften Komposition darstellte, dabei grenzte er die einzelnen, monochromen Farbfelder deutlich durch schwarze Umrisslinien voneinander ab, seine Motive, die kräftige Farbigkeit und die betonte Zweidimensionalität seiner Arbeiten lassen erkennen, dass Chaissac auf der Suche nach einer unverbrauchten Ausdrucksform Kinderzeichnungen und prähistorische Höhlenmalereien als Vorbilder nutzte; im laufenden Kunstbetrieb sah er sich bald als Gefangener eines Systems, das seinen Zielen nicht entsprach: Ich bin Vendéen, Schuster, Surrealer, Maler und Poet, später sagte er humorvoll: Ich habe meine Männchen einfach als rustikale Moderne bezeichnet, Chaissac malte auf jedem ihm zur Verfügung stehenden Malgrund, ein immer wiederkehrendes Motiv ist das menschliche Gesicht, welches oft nur als Maske oder Augenpaar dargestellt wird, neben Zeichnungen, Aquarellen, Gouachen, Ölgemälden treten ungefähr seit 1959 Collagen, bemalte Objekte und Totems; 15- seitiges Skizzenbuch, das sich immer wiederholende Motiv dreier Figuren in kräftigen bunten Farben, die aber in Anordnung und Ausdruck variieren, sie werden durch die für Chaissac stiltypischen, schwarzen Umrisslinien eingefasst und sind von einzelnen schwarzen Farbtupfern umgeben, dickes, braunes Büttenpapier/Öl/Acryl, je Blatt re. un. signiert, auf der letzten Seite dat. 1960 u. bez. 'FIN', seitl. durch eine Kordel mit Lochheftung gebunden, min. wellig, gebräunt, min. Farbverluste, Alterssp., ca. 19,5x24,5cm, Provenienz: Frankfurter Privatsammlung

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