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Frühjahrsauktion 2022

DE-90411 Nürnberg, Kalchreuther Straße 125  

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Nachverkauf | Präsenzauktion

3072

Los: 3072

van Heusch, Jacob, attrib.

Startpreis 2.800 EUR

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1656 Utrecht - 1701 Amsterdam, Schüler seines Onkels, des italienischen Landschaftsmalers Willem de Heusch, er hielt sich mehrere Jahre in Italien auf und wurde vor allem von den Werken von Salvatore Rosa beeinflusst, 1675 reiste er nach Italien und kam nach einem längerem Aufenthalt in Venedig schließlich nach Rom, wo er anlässlich eines Treffens der Künstlervereinigung der Bentveughels dokumentiert ist, an diesem Treffen nahmen junge Kollegen teil, die für eine glänzende Zukunft bestimmt waren, darunter auch Gaspar van Wittel, laut den Angaben des RKD war sein Bentveughel-Name „Afdruk“ oder „Copia“, da seine Werke bisweilen kaum von seinem Onkel zu unterscheiden waren,iIn Rom wurde seine Landschaftsdarstellung deutlich von Gaspar Dughet und Salvator Rosa beeinflusst und inspiriert, aber auch die Landschaftsauffassung seines Landsmanns Jan Both findet sich in seinen Gemälden wieder, als raffinierter Interpret dieser Inspirationsquellen, insbesondere der römischen, war Jacob de Heusch, wie Houbraken in seiner Biografie über den Künstler anmerkt, einer der effektivsten Vermittler für die Landschaftsmaler des beginnende 18. Jahrhunderts, Jacob war wie sein Verwandter ein "Arkadianer" und ein Nachahmer von Jan Both, er malte größtenteils italienische Hafenansichten, Werke von ihm befinden sich in englischen Privatgalerien, in der Eremitage von St. Petersburg und den Museen von Rouen und Montpellier, "Ruinenlandschaft", Öl/Holz, Landschaft mit einer Brückenruine an einem Flußlauf, dahinter eine Stadt auf einer bewaldeten Anhöhe, im Vordergrund ein Angler, der stiltypisch für Jacob van Heusch ist, ebenso für van Heusch spricht die Aufnahme von Ruinen an Flußläufen und Gewässern als Bildinhalte, malerische und detaillierte Schilderung der Vegetation und Staffage im Vordergrund , unsigniert, mittig Messingetikett mit Künstlerdaten, rücks. num. 1430, alter Anobienbefall, altrest., partiell retuschiert, Ra. ca. 38,5x49cm, Zertifikat vorhanden (Kunsthandel Münster 1983) u. Originalrechnung

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